Mittwoch, 26. September 2012

this one is for you...

Freitag, 27. Januar 2012

Presseschau oder:













Tomorrow never dies. Ein kurzer Blick in das Google'sche Zeitschriftenarchiv verheißt nicht unbedingt nur Gutes. Sicherlich, die zahlreichen Jahrgänge von "weekly world news" sorgen für eine allumfassende Katharsis aber was bitteschön hat eine Ausgabe des "diarrhoeal diseases research"
 dort zu suchen? Für den Kenner und Genießer? Letztlich aber waren es doch die schönen Anzeigen in dem digitalisierten Blätterwald, die mich überzeugten und das um so mehr als ich seit einiger Zeit regelmäßig "Mad Men" schaue (ja, ich weiß was jetzt kommt, aber wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein). Besonders lesenswert auch die Billboard Charts, über die man sich dort amüsieren kann. Tja, nicht gerade Cicero aber doch ein gerüttelt Maß an Unterhaltung.

Mittwoch, 11. Januar 2012

family business...

...bisher kannte und vergötterte ich nur Arthur. Doch unlängst stieß ich noch auf seinen Onkel Richard und seinen Vater Charles Altamont. Beide waren der Malerei und Zeichenkunst zugetan, wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Während Richard beim Punch eine große Nummer war, mußte Charles in den Staatsdiesnt eintreten. Ob der Dienst für den Staat ihn schließlich alkoholkrank machte, vermag ich nicht zu sagen (Doch scheint es mir - damals wie heute - ganz natürlich, dass wenn man für solch einen Moloch arbeiten muß, sich gerne dem Trunk hingiebt). Letztlich endete Charles also in der Irrenanstalt und diese Institutionen waren - besonders im England des 19. Jahrhunderts wohl (gelinde gesagt) keine schönen Orte. Trotzdem zeichnete Charles munter weiter und sein in jener Zeit entstandenes Skizzenbuch gehört zu den seltsamsten Dingen die ich in letzter Zeit sah. Unlängst wurde nun ein Blatt auf den Markt geworfen, welches einer Zeichnung in besagtem Skizzenbuch nahesteht und das ich der werten Leserschaft nicht vorenthalten will. Die Rede ist übrigens - ich glaube ich habe es noch gar nicht erwähnt - von der Familie Doyle.

Samstag, 7. Januar 2012

the wurst case oder curry 2.0

Vor langen Zeiten, als Dinosauruer über das Antlitz der Erde wandelten und ich begann dieses formidable Mittel des digitalen Seelenstriptease zu führen - als Therapie für den Phantomschmerz, den mir die Trennung von den Gefilden der brandenburgischen Heimat zugefügt hatte... Gut, wir fangen das Ganze noch einmal neu und vor allem mit weniger Gefühl an. Früher einmal gab es hier eine Folge die ich tollkühn als" schöne Portraits" bezeichnete. Aber es gibt noch so viele andere Genres, die zahllose ungeschliffene Rohdiamanten verbergen und so wird es Zeit, daß wir einen Blick auf die Stilleben richten. Ja, es gibt viele "merkwürdige" Werke, die angegammelten Käse in seiner vollen Pracht zeigen und wohl nur ein Herr Goya konnte es sich erlauben ein einfaches Stück Lachs auf die Leinwand zu klatschen und doch sind es gerade die vergessenen, namenlosen Künstler, die Meilensteine ihrer Gattung zauberten. Zu jenen gehört Anton Birkharts "Stilleben mit Bratwurst und Pressack"  irgendwann im frühen 18 Jahrhundert entstanden und ein Ikone für jedes Metzgereifachgeschäft. Sofort erkennt der Fachmann (Kunsthistoriker) Ansätze von Michelangelos terribilita und Wölfflin hätte seine kompletten Ansatz der Kunstgeschichte in Kenntnis dieses epochalen Meisterwerkes noch einmal überdacht. Doch genug - bestaunen Sie mit mir dieses Werk, welches es vermag, der modernen Kunstgeschichtsschreibung noch einmal völlig neue Impulse zu geben


Mittwoch, 4. Januar 2012

Wie man stilvoll mit einem Pudel verreist...


...oder: On the road again. Zwei (in meinen Augen) herrliche "Landkarten" neueren Datums. All das Wissenswerte und weitere hochbrisante Informationen (z.B. die Lieblingskneipen der Beatniks) finden sich auf einer dieser grandiosen Karten (man merkt: ich kann mich vor lauter Begeisterung kaum halten). Das zweite Prachtstück übertrifft die erste Karte bei weitem (ja, ich bin erklärter Steinbeck Fan). Schön auch wie Dorothea Lange's Foto integriert ist. Und natürlich kann man bequem vom Sofa aus Steinbecks Reise mit Charlie aus dem Jahre 1960 nachvollziehen . Besonders wichtig für den in der Geographie Amerikas Unerfahrenen wie mich (Trotzdem: Kalifornien ist eine Insel! - gibt schließlich genug Karten, die das beweisen - und damit basta). Viel Spaß. Das Ganze gibts in der LoC.

Samstag, 31. Dezember 2011

unbarmherzig ist sie wieder da...











... die Zeit der Jahresrückblicke. All jene Dinge, die man so gern vergessen hätte, Gesichter an die man sich nicht erinnern will und Menschen, die besser daran getan hätten, dem öffentlichen Erlebnisspielraum fern zu bleiben. Und ganz selbstredend werden natürlich auch wieder Tonträger in sog. Hitlisten untergebracht, ebenso wie Bücher. Wer nun auf die zahlreichen Selbstfindungsschriften verzichten kann und kein Interesse daran hat noch mehr Geständnisse von der Prominenz dieser traurigen Republik zu konsumieren, dem sei die folgende Leseliste ans Herz gelegt. Liebevoll zusammengestellt und garantiert nicht von mir gelesen, scheinen es doch alles Titel zu sein, die eine mehr als sinnvolle Alternative zu den meisten Publikationen unserer Zeit darstellen. Viel Spaß (Sorry, das mit den Schafen ist mir so dazwischen gerutscht)









Donnerstag, 29. Dezember 2011

und noch einen...

...aus der gleichen Quelle. Scheint fast so als sei ich vom Buch zur Wand gekommen. Was die Malerei angeht zumindest. Wenn man genauer darüber nachdenkt, liegt beides auch nicht allzu weit entfernt.