Samstag, 7. November 2009

Basiswissen Buch...

...so nenn ich diesen Post jetzt mal. Mittlerweile gibt es unzählige Publikationen die dem überforderten Leser Basiswissen verschiedenster Basen (äh) anbieten. Doch wer könnte schon widersprechen, dass es sich hierbei um wahres Wissen handelt, wenn er liebenswerter Weise ein Auge auf die folgenden Titel richtet. Und so tragen denn die großen Bibliotheken des heiligen Römischen Reiches ... - na gut, also die großen Digitaliseure ( war da nicht was mit einem gewissen Hoffmann?) wie HAB, SLUB, SUB und BSB (herrlich diese Abkürzungen, könnten auch Krankheiten oder geheime UFO-Prjekte sein) einmal mehr zur umfassenden Wissensvermittlung bei. (PS: Titelvariante: Der Elefant in Sachsen)




Donnerstag, 29. Oktober 2009

Caput(h) mundi

Die Idee zu diesem Post kam mir schon vor geraumer Zeit, als ich mich mit einem guten Freund (der in jenen Gefilden wohnt) über die Historie inklusive der kartografischen Darstellungen des betreffenden Ortes unterhielt. Die Rede ist von Caputh in allen seinen Schreibweisen bis hin zu Kapput. „Das Chicago des Schwielowsees“ wie es einst Fontane nannte ist möglicherweise nicht in dem Ausmaß bekannt, wie ich es vermute und schon gar nicht in dem Maße, in welchem die Einheimischen davon ausgehen. Bekannt ist besagter Ort unter anderem durch sein Schloss, dessen früheste Darstellung von einem Niederländer (so glaube ich) stammt und wenig rühmlich das Schloß nur im Hintergrund zeigt während im Vordergrund ein Zwergsäger (den Ornithologen wird es freuen) über die Havel dahin gleitet. Das Schloss wäre das Eine. Das Andere betrifft eine Person, die hier ein Ferienhaus besaß. Um zum Punkt zu kommen: Es war Einstein, ein Umstand, der bisweilen zu einem gewissen Personenkult führt (man vgl. etwa die Diskussionen im Wiki-Artikel zu der benannten Gemeinde). Letztendlich habe ich eine gewisse Affinität zu besagtem Ort und deshalb auch dieser Post.
Das Geplänkel ist nun vorbei.

In Dänemark – gewagter Übergang, oder? – in der königlichen Bibliothek in Kopenhagen befindet sich ein Atlas. Selbstredend ist jedem klar, dass es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Atlas handelt. Es ist ein Manuskriptatlas und zwar jener Friederichs V. Wie dieser Atlas von 400 Blättern auf die stattliche Anzahl von über 3000 anwuchs kann man hier erfahren. Und in Band 32, S. 18 befindet sich eine Karte, die das Gelobte Land (tschuldigung, von Zeit zu Zeit vergesse ich mich), die Mittelmark zeigt.

Zu den Daten: Marchia Media. Vulgo Mittel Marck in March: Brandenb.; Prostant Amstelaedami Petrum Schenk et Gerardum Valck. C. Priv.
Der Maßstab beträgt ca. 1: 515.000, die Karte misst 40 x 50,5 cm und ist (jetzt wird es etwas ungenau, da die korrekte Datierung der zahlreichen undatierten Karten besonders des 18. Jh. ein Problem ist) wahrscheinlich (glaubt man den Kartenanbietern im Netz, denen man vertrauen kann) zwischen 1700 und 1716 entstanden.

Bevor wir uns den Besonderheiten eben jener Karte widmen, schauen wir erst einmal wie sie entstand.
Damals (wie heute – wenn auch in veränderter Form – teilweise auch noch) war es am einfachsten die Daten anderer zu übernehmen und unter dem eigenen Namen herauszubringen. Ob man die Karten anderer kopierte oder einfach die Platten erwarb hing ganz von den Möglichkeiten und (günstigen) Gelegenheiten ab. Jedenfalls beruht die Karte der Mittelmark von Schenk (Peter Schenk I um genau zu sein – es gab drei Herren gleichen Namens) auf jener aus dem Jahre 1647 von Johannes Janssonius. Dieser nun ist etwas bekannter und wohl auch etwas erfolgreicher als o. g. Schenk und Valck zusammen. Noch bekannter ist hingegen die Familie Blaeu, die ebenfalls eine Karte der Mittelmark veröffentlichte, dies jedoch erst 1662 (eben genannte liegt mir leider nicht vor – digital meine ich – hab schließlich (noch) nicht im Lotto gewonnen). Wie auch Janssonius griff Blaeu auf die gleiche Grundlage zurück, nämlich eine nicht näher bestimmbare Kopie, vielleicht auch ein Original eines gewissen Olof Hansson Svart (ja, es geht wieder in den Norden). Anders Bure (natürlich kein deutscher Wiki- Artikel, wie könnte es anders sein) Großmeister der Schwedischen Kartografie und Lehrer von besagtem Svart brachte dessen Brandenburgkarte wohl um 1640 nach Amsterdam, wo 1641 bei Janssonius erst eine Karte gesamt Brandenburgs entstand, ab 1647 dann drei Karten einzelner Gebiete. Die Frage, wie der Schwede Svart nun dazu kam eine Brandenburgkarte zu zeichnen ist schnell geklärt. Bekanntermaßen befanden sich ab 1630 „einige“ Schweden in der Mark, zu jenen auch Savrt gehörte. Und da es ein Unding war, sich mit größeren Truppenverbänden in einem Land zu bewegen, von dem keine auch nur annähernd brauchbare Karte existierte, war es an dem Ingenieur Savrt Abhilfe zu schaffen, was er dann auch tat.

Soweit zur (in Teilen) etwas kläglichen Frühgeschichte der Kartografie der Mark und zurück zur Schenkschen/Valckschen Karte. Die Karte von Janssonius wurde von Schenk (der die Platte besessen haben muß) übernommen, einzig die Wappenkartusche oben rechts wurde „gelehrt“ und die Helmzier beseitigt, um darüber die Verlegeradresse anbringen zu können (bei Janssonius war die Karte dem brandenburgischen Geheimen Rath und Kanzler des Herzogthums Cleve, Daniel Weimann gewidmet).
Ein Wort noch vorneweg, bevor jemand zur Verzweiflung getrieben wird: Beide Karten sind geostet!
Es sind die handschriftlichen Ergänzungen/Änderungen, die die Karte im Atlas interessant machen. Wenn auch Svart eine recht hohe Genauigkeit erreichte, so war es nur natürlich, dass sich trotzdem Fehler einschlichen, bzw. dass einige Angaben fehlten, die für den militärischen Gebrauch nicht von Nutzen waren, wie etwa die Namen einzelner Orte, Seen, Gebiete oder deren Schreibweisen. Ebenso klar auch der Umstand, dass diese Fehler in der Folgezeit nicht beseitig wurden, denn die Kartographie war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts besonders in Amsterdam ein knallhartes (bitte, darf ich das schreiben?) Business, bei dem man sich nicht mit Marginalien, wie Genauigkeit aufhalten konnte. Dies erledigte jene unbekannte Hand, die u. a. wusste (ACHTUNG, jetzt kommen wir zum Wesentlichen): Es heißt nicht Saramand, sondern Sa(a)rmund, dieser komische Fluß durch Potzsten, das natürlich Potsdamm heißt ist die Notte (damals hieß sie eben so), irgendwo über Grunewald liegt Charlottenburg, ein ganzes Stück weiter gibt (oder vielmehr gab) es ein nicht unbedeutendes Kloster namens Lehnin (gleiches gilt für Chorin), dieser andere See heißt Miggel-See und es heißt nicht Köpenil, sondern Köpenik. Und auch der See, an dem ich viele (das Adjektiv schenk ich mir jetzt mal) Jahre verbrachte nennt sich Straussee. Viele weitere Berichtigungen könnte man noch aufzählen auch die Richtigstellung einzelner Stadtsignaturen aber belassen wir es dabei. Belassen? Nein, keineswegs! Denn es gibt noch die eine Korrektur, die keine ist, weil sie gerade an jener Stelle nicht zutrifft. Gemeint ist (Trommelwirbel) Caputh oder wie es in jenem Fall heißt: Kapput und das gehört nun beileibe auf die andere Havelseite wo jenes „Dorp“ – aus unerfindlichen Gründen noch fast hundert Jahre länger als Dorp und nicht als Caputh – eingetragen ist.
Aber egal, so befindet sich in der königlich-dänischen Bibliothek die wohl genaueste Karte der Mittelmark. Warum Caputh Dorp genannt wird, ist mir immer noch ein Rätsel, vielleicht reichte es Svart zu wissen, das sich hier eine Siedlung befand, der Name war nicht weiter von Belang und so pflanzte sich dieser Fehler von Karte zu Karte – fussend auf dem gleichen Ausgangsmaterial – fort. Hier noch die entsprechenden Links zum Atlas und zu dieser Seite, speziell zu den brillanten Ausführungen Scharfes, ohne die dieser Post nie geschrieben worden wäre.


Sonntag, 25. Oktober 2009

L’art pour l’art

Samstag, 17. Oktober 2009

heute im Museum...

... und das wird ein Post unter Niveau - ich wollte es nur gesagt haben. Wie schon gesagt, heute in einem größeren Museum in einer größeren Stadt. Mein erster Besuch in diesem Museum, zumindest was die Dauerausstellung angeht. Einigen Lesern (jenen die sich mit älteren Büchern beschäftigen) sind die Räumlichkeiten, genauer gesagt ein grauenhaft überdachter Innenhof ja vielleicht von einer Messe her bekannt. Dieses Museum, das von einem gewissen Herrn - nein jetzt würde ich doch zu weit gehen...
Jedenfalls zeigt diese Institution eine Handschrift, die ich auch einmal selbst (nur getrennt von einer Glasscheibe) in Augenschein nehmen wollte. Gesagt, getan. Aber welch eine Schande! Irgendwie in die Dauerausstellung hineingedrängt, konnte man den Schatz betrachten, immer den Ellenbogen eines nach Wissen heischenden Mitbürgers im Kreuz der geradezu panisch seinen Audioguide ans Ohr drückte um auch ja alles über die in der nächsten Vitrine befindliche Rüstung zu erfahren.

Doch jetzt zu den eigentlichen Akteuren die den Museumsbesuch ungemein unterhaltsam machten. Es treten auf:

Vater (ein paar Jährchen älter als ich)

Sohn (ein paar Jährchen - also er war ungefähr acht)

beide vor einer der Vitrinen mit beagter Handschrift

Vater: Kevin (Name frei erfunden, ich hätte jetzt auch Kai-Uwe sagen können um dem Klischee gerecht zu werden), komm mal her und schau dir das an. Weißt du was das ist?
Sohn: Kopfschütteln
Vater: Das ist ein Buch aus dem Mittelalter.

Sohn: irritierter Blick zwischen Vater und Handschrift hin und her wandernd

Vater: und da ist Christus im Grab ...und weil die Menschen im Mittelalter nicht lesen konnten da hat man ihnen einfach die Bilder gezeigt und sie wußten Bescheid.

Soweit, so gut. Förmlich sah ich die Frage auf des Sprößlings Lippen brennen, wer denn das Buch geschrieben habe, wenn damals alle solche Deppen waren, aber sei es drum.

Einige Jahre (im übertragenen Sinn) und einige Vitrinen weiter beobachtet meine bessere Hälfte das gleiche Gespann vor dem Bildnis eines gekrönten Hauptes. Ein Gelegenheit zur Bildungsvermittlung, die sich der Hausvorstand nicht entgehen lassen kann.

Vater: Kevin (oder Kai-Uwe), weißt du wer das ist?

Sohn: entsetzter Blick und Kopfschüttel.

Vater: Schau mal genau hin, was hat der da auf dem Kopf?

Sohn: (schüchtern und halb im Boden versunken) eine Krone???

Vater: RICHTIG! und?

Sohn: ein König?

Vater: (enttäuscht) ja, oder ein Kaiser.

beide ab

Gott, ich liebe das selbsternannte deutsche Bildungsbürgertum!

Samstag, 3. Oktober 2009

Bücherbilder

Eine kleine Übung zum Entspannen oder die Vorform des Digitalisats. Während heutzutage das Objekt der Begierde (Buch) auf schwarzes Samt gebettet abgelichtet wird (oder, wenn man realistisch ist einfach fotografiert und mittels Photoshop vor einem schwarzen Hintergrund positioniert wird) waren unsere Altvorderen da weniger zimperlich und gleichzeitig einfallsreicher. Nicht das ein Hering daneben lag, aber ein Brötchen oder ein Schädel ließ sich schon gut in der Nähe des Druckwerks unterbringen. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Das Buch/Flugblatt/Karte/Kupferstich etc. waren in diesem Zusammenhang eher Mittel zum Zweck. Die Rede ist vom Stillleben, natura morte etc. Nun blickt eine bestimmte Spezies Mensch (ja, gemeint ist der Kunsthistoriker in all seinen bizarren Erscheinungsformen) gleich wissend auf die normalen sterblichen herab und weiß vom Gattungsbegriff, der Hierarchie des Stillebens ind der Gattungshierarchie und vom doppelten Bildsinn (gerne deutelt man nicht nur eine sondern gleich mehrere Bedeutungsebenen in das arme Bild hinein). Sicherlich funktioniert das Buch (oder die "Flachware"ganz allgemein) auf mehr als eine Weise im Bild. Als Vanitasmotiv, als Zeichen eines gewissen Intellekts, als trompe-l'œil oder - kaum zu glauben - einfach nur als Buch, als ein darstellenswertes und -würdiges Objekt. Belassen wir es dabei und schauen uns einige Werke an. Edward Collier, Sebastian Stosskopff, Gerrit Dou, Jan Davidsoon de Heem, Jan Lievens, Jan Vermeulen und Harmen Steenwijk gehören zu jenen Malern, die recht gern das eine oder andere Buch in ihren Bilder zeigten. Das ganze sucht man sich im Netz am besten über die Namen der Künstler zusammen, z.B. hier. Wer zusätzlich zu dieser Augenfreude doch etwas lesen will der kann das etwa in diesem Ausst. Kat. recht hübsch tun: Still-life Paintings from the Netherlands 1550-1720, Zwolle 1999.
PS: um dem eventuellen Besserwissereien vorzubeugen: Sicherlich gibt es unter den Stillleben eine Anzahl an Bildern die eine doppelte oder versteckte Botschaft transportieren aber dies gilt nicht in jedem Fall. Und manchmal (sehr zum Leidwesen bestimmter Leute) ist ein Bild einfach nur ein Bild.














Donnerstag, 10. September 2009

Wenn der Elefant tot vor dem Stadttor liegt…

…dann ist es Zeit einen Blick in den Thesaurus philopoliticus (besser bekannt als Politisches Schatzkästlein) zu werfen. Und just dort liegt er auch, der Dickhäuter auf dem Blatt welches Neuburg b. Heidelberg zeigt. Und es bleibt nicht bei dem einen Exemplar dieser Gattung, nein, noch öfter begegnet er uns in jenem Werk. So sitzt beispielsweise ein Drachen auf dem Rücken eines weiteren Elefanten und trinkt dessen Blut. Vielleicht – besonders um nicht in den Verdacht geistiger Umnachtung zu kommen – sollte ich anders beginnen, etwa so:

Thesaurus Philo-Politicus. Hoc est: Emblemata Sive Moralia Politica, Figuris Aeneis Incisa Et Ad Instar Albi Amicorum Exhibita: Versibus Quoque Latinis ac Rhythmis Germanicis conscripta, & luculenta Exegesi explicate
Auch bekannt als Politisches Schatzkästlein guter Herren und bestendiger Freund,
eine Gemeinschaftsarbeit der Herren Daniel Meisner und Eberhard Kieser. Zumindest bis ersterer mitten in der Arbeit verstarb. Meisner ist das, was man gerne als Inventor bezeichnet, d. h. ihm kam die Idee ein Emblem mit einer Stadtansicht zusammenzuklatschen – das Ganze immerhin 830 mal.
Versuchen wir zunächst etwas Ordnung ins Chaos zu bringen: die beiden Bände zu je 8 Teilen mit +/- 52 Abbildungen entstanden zwischen 1623 und 1631. Neben verschiedenen Vorreden die die Bände beinhalteten, gab es auch eine „Kurze Erklärung und Bedeutung der emblematischen Figuren“ – wohl für jene gedacht, die wirklich gar nix raffen, denn immerhin ist es ja kein „klassisches Emblem“ das einem hier vor Augen tritt sondern schon eine entschärfte Variante, wird doch eine Übersetzung der subscriptio geboten.

1637/38 geht es weiter: Paul Fürst, seines Zeichens Verleger aus Nürnberg bringt das Werk unter dem Titel „Sciographia cosmica“ heraus. Um die Angelegenheit zu ordnen wird eine geographische Reihenfolge eingeführt und 30 Darstellungen verschinden. Ganz so schön einheitlich ist es dann doch nicht geworden, denn während der erste Teil noch den Titel Sciographia trägt, nennen sich die Teile 2 – 7 plötzlich: Libellus Novus Politicus Emblematicus Civitatum Pars – ganz schön verwirrend. Genauso verfährt die Ausgabe von 1678 (Paul Fürst Witwe und Erben), nicht jedoch ohne den Titel noch einmal zu ändern: „Daniel Meißners P. L. C. Sciagraphia Cosmica“. (beiden Ausgaben fehlt im Übrigen die „Kurze Erklärung“)
Schließlich und endlich erscheinen zwei Ausgaben im Jahre 1700 durch den Nürnberger Buchhändler Rudolph Johann Helmers. Selbstredend unter anderen Titeln: „Politica politica“ nennt sich die lateinische, „Statistisches Städtebuch“ die deutsche Version. Ebenso pragmatisch wie bei den Titeln ging Helmers auch sonst vor. Statt einer waren es nunmehr zwei Darstellungen, die eine Seite schmückten.

Ob die Annahme stimmt, dass Meisner glaubte, sein Werk werde von den Zeitgenossen aufgrund der Emblematik geschätzt oder ob die Zeitgenossen es nur auf die Stadtansichten abgesehen hatten (wie das Vorwort zum 1927er Reprint vermutet) ist unklar.
Zumindest hat Meisner selbst Klarheit geschaffen, was den Zusammenhang von Emblem und jeweiliger Stadt angeht – es gibt keinen! (Wenn man genau hinschaut gibt es in einigen wenigen Fällen doch Zusammenhänge)

Wer Schatzkästlein sagt muß auch Braun u. Hogenberg, Münster und Dilich sagen. (Wo wir gerade dabei sind: Ja, auch ein Herr Merian hat Stiche geliefert (Angerstein und Mansfeld sind signiert) und viele andere mehr. )
Welche Ansicht auf welche Vorlage zurück zuführen ist wird hübsch im schon erwähnten Reprint von 1927 (die beiden Nachdrucke jüngeren Datums hatte ich nicht zur Hand) dargelegt. Grob gesprochen gehen 272 auf das theatrum urbium zurück, 167 sind nach anderen Vorlagen geschaffen und für 391 fehlt eine Vorlage.

Ein Quell des Wissens und der Freude ist das Schatzkästlein auf jeden Fall.
Hier kann man sich (noch) seine Stadt aussuchen. Leider ist mein flickr-Speicher ausgereizt, so dass ich momentan keine Möglichkeit habe, die ganzen Bildchen irgendwo zu hinterlegen (wie gehabt bin ich auch zu faul). Also gibts nur einige Beispiele. Und ja, die unten stehende Auswahl folgt gewissermaßen einigen Kriterien - jedoch nur mit Blick auf die Städte, Ortschaften etc. die, na ja ich geren in diesem Post sehen wollte. Bis irgendwann.






















Sonntag, 30. August 2009

aus gegebenen Anlass...

...eine hübsche Karte. Es ist jedoch weniger die Karte, der man hier Beachtung schenken soll, als vielmehr dem Zitat, daß gleich unter "Terra Australis" zu finden ist.